Mono-Dinner mit Einblicken

be-the-reason-someone-smiles-today-smileZum Dinner allein im Restaurant in der Fremde.

Eigentlich wollte ich 16h fasten und nicht abends essen, aber ich gebe mich widerstandslos der Lust hin.

Auf mein Essen wartend bin ich nach dem ersten Weissbier tiefenentspannt und schau mich um. Vor mir ein Nerd der gleichzeitig isst und sein Smartphone checkt;

neben mir offensichtlich ein Business man, der nach dem essen telefoniert und unruhig die Bedienung ruft um die Rechnung auf das Hotelzimmer zu buchen;

Rechts hängt ein Grosses Kunstwerk mit undefinierbarem braunen Gekleksel – soll wohl Kunst sein; ich frage mich warum so ein Bild aufgehängt wurde, vielleicht weil klar ist, dass eh keiner hinschaut? Es macht eher depressiv und erinnert an ein namenloses, leicht bedrohliches Nirgendwo in der herbstlichen Übergangszeit.

Links von mir eine Tafel mit der Botschaft in englischer Sprache: der Grund zu sein um heute jemanden zum Lächeln zu bringen. Zufrieden kann ich mich zurücklehnen: die Bedienung hat mich angelächelt nachdem ich ihr verziehen habe dass sie meine Essensbestellung vergessen hatte und ich mein zweites Weizen bestellt habe. Sie weiß nicht dass ich keine Lust hatte, allein den Abend auf dem Zimmer zu verbringen.

Durch das Fenster sehe ich draußen wie hochgewachsene Gräser im kalten Spätnovemberwind sich verbiegen, gleichzeitig kommt mir ein starkes Zufriedenheitsgefühll weil ich drin im Warmen sitze und mich die pompöse Adventsdeko (zu viele rote Christbaumkugeln im hohen Glas und elektrisch beleuchtete Sterne und Häuschen) festlich stimmt.

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