Flixbus – eine neue Begegnung der grünen Art

flixbusVon meiner Tochter gab es noch Flixbus-Gutscheine vom Vorjahr, die im August abgelaufen sind. Also habe ich die Gelegenheit genutzt, um einen Teil davon für die Reise zu einer nicht bezahlten Schulungsmaßnahme zu nutzen. Die Buchung war via Notebook problemlos

Am Tag der Abfahrt musste ich zu einem P&R-Parkplatz, der öffentlich nicht zu erreichen war. Also bin ich mit dem Auto hingefahren. Mein grüner Bus war durch ein Schild mit der Busnummer gut zu erkennen, er fuhr jedoch ca. 15 Minuten zu früh ab – wahrscheinlich hat sich der Fahrer gedacht, alle Angemeldeten sind drin, ich kann losfahren.

Ich kam mir etwas verloren vor neben all den Leuten aus dem Balkan, vielleicht Gastarbeiter? Nur wenige junge Leute (Studenten?) ergänzten die Fuhre.

Leider gab es auf der Autobahn einen Stau durch Unfall sowie später noch einen Stau durch Baustelle. Ich kam also ca. 1 Stunde zu spät am Ziel an. Den Busfahrern (zwei haben sich regelmäßig abgewechselt) ist das nicht anzulasten, sie sind souverän gefahren. Dummerweise musste ich dann für meinen Termin zu dem ich eh zu spät kam ein Taxi nehmen, statt der geplanten Trambahn. Es sind also Mehrkosten angefallen.

Zur Rückfahrt: ich war früher fertig mit meinem Termin als geplant, also bin ich schon mal zum ZOB am Bahnhof. Im Cafe habe ich versucht per Smartphone auf einen früheren Bus umzubuchen, was nicht geklappt hat. Also bin ich zum Schalter der verschieden Reiseagenturen, u.a. Flixbus. Die etwas gelangweilte Dame verwies mich auf eine Hotline, sie selbst durfte keine Umbuchung vornehmen.

Zwischenzeitlich erwog ich, aus Bequemlichkeitsgründen mit der Bahn zurückzufahren. Der Preis war mir jedoch zu hoch und ich hätte vom Bahnhof am Zielort noch ein gutes Stück zu Fuß zum Parkplatz laufen müssen.

Der Herr von der Hotline, der relativ schnell erreichbar war, sagte, sie dürften im Normfall Umbuchungen nicht telefonisch vornehmen, aber er wollte eine Ausnahme machen, da ich es per Smartphone nicht geschafft hatte. Also vereinbarten wir telefonisch, dass er meinen ursprünglichen Bus storniert und mir einen Gutschein zusendet. Den sollte ich nutzen, um das neue Ticket zu buchen und einen Differenzbetrag von 3 € sollte ich beim Busfahrer bar zahlen.

Leider lief es nicht wie geplant: es war nicht möglich per smartphone den Gutschein einzulösen und in meiner Not – die Abfahrtszeit des früheren Busses näherte sich und ich war müde und wollte unbedingt den früheren Bus nehmen – habe ich das neue Ticket dann zum dreifachen Preis per Kreditkarte gebucht (ähnliche Kosten wie für den Zug, den ich nehmen wollte). Den Gutschein habe ich jetzt noch übrig.

Die Rückfahrt Richtung Split verlief – mit Ausnahme der Lärmbelästigung durch die überwiegend fremdländischen Mitfahrer – gut. Ein kleines Erfolgserlebnis war, dass ich einen Rumänen, der ohne Kopfhörer einen Film schaute, erfolgreich überzeugt habe, den Krach zu unterbinden.

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